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Haartücher binden: eine Anleitung

Haartücher binden: eine Anleitung

Haartücher binden kommt wieder schwer in Mode. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, und vor allem Freunde des Retro-Looks haben ihren Spaß an der bunten Vielfalt.

Haartücher binden ist eigentlich simpel. Sie sind nicht ohne Grund schon seit vielen Jahrzehnten sehr beliebt als variable Accessoires. Sie geraten immer mal wieder in Vergessenheit, werden aber ebenso schnell wieder entdeckt. Wer zu Hause ein hübsches Tuch oder einen leichten Schal im Schrank findet, der nie so richtig benutzt wurde, sollte die Variante als Haartuch unbedingt einmal ausprobieren. Dabei spielen Größe und Form fast keine Rolle, da es unterschiedlichste Techniken und Einsatzmöglichkeiten gibt.

Haartücher binden: der Haarreifen-Ersatz

Haartücher sind praktische modische Accessoires, da sich mit ihnen schnell verkorkste Frisuren verstecken oder verschönern lassen und sie in einer so großen, bunten Vielfalt daherkommen, dass ihr Einsatz nie eintönig wird. Haarbänder und schmale Tücher lassen sich schnell in einen Zopf einflechten. Wer auf den 50s-Look steht, knotet einfach ein kleines Tuch als Ersatz oder Ergänzung zum Haargummi einmal um den Zopfansatz. Auch die Variante als Haarreifen ist sehr beliebt, dazu nimmt an entweder einen kurzen Schal oder ein schmales Tuch, dass man auf die gewünschte Breite zusammenlegt. Dann wird es einfach einmal um den Kopf geschlungen und wahlweise im Nacken oder an der Seite verknotet.

Der Rockabilly-Style mit dem Knoten oben auf dem Kopf ist ebenfalls sehr beliebt. Bei kurzem Haar ist er am einfachsten, dazu wird das Haartuch (als Schal oder schmal zusammengelegt) einfach im Nacken angelegt und oben auf dem Kopf verknotet. Mittellange Haare müssen dazu erst einmal ein wenig hochgesteckt werden. Das funktioniert am besten, wenn das Haar in Locken gelegt und dann mit einfachen Haarklammern festgesteckt wird. Je wilder und ungeordneter, desto besser, Hauptsache man hat ein schönes lockiges Haarknäuel, das über dem Haartuch hervorlugt. Lange Haare dagegen sollte am besten zu einem Dutt oder Chignon aufgesteckt oder in einem hohen Zopf zusammengebunden werden, um den das Haartuch herumgeführt wird.

Haartücher als großes Kopftuch gebunden

Haartücher als komplette Kopfbedeckung sind zum Beispiel am Strand äußerst auch praktisch, da sie gleich noch Schutz vor der Sonne bieten. Außerdem sind sie modisch, Jennifer Lopez, beispielsweise, trägt oft und gern solche großen Tücher. Die einfachste Variante besteht darin, ein quadratisches Tuch einmal quer zum Dreieck zu falten, die lange Seite an der Stirn anzulegen, die Zipfel über den Ohren in den Nacken zu führen, dort zu einem Knoten zu binden und den Rest des Tuches (je nach dessen Größe und nach der Länge der Haare) als Dreieck entweder darüber liegen zu lassen oder unter den Knoten zu stecken, so dass es fest anliegt. Wer das Ganze etwas variieren möchte, kann die drei Enden dann zusammen nehmen, verdrehen, rund um den Knoten legen und das Ende darunter feststecken, so dass ein fester Dutt entsteht.

Eine weitere Variante besteht darin, ein längliches Tuch quer über den Kopf zu legen, so dass es vorn an der Stirn und hinten im Nacken abschließt. An beiden Seiten wird das Tuch nun bis ganz an den Kopf heran verdreht. Diese „Seile“ führt man nun nach vorn und knotet sie über der Stirn zusammen. Wenn die Enden lang genug sind, kann die Kordel so einmal um den ganzen Kopf herumgeführt werden und außerdem lässt sie sich durch das Eindrehen von farbigen Bändern noch etwas aufpeppen.

Foto: Thinkstock, 159289069, iStock, moodboard