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Kann man Zähne selbst bleichen?

Mit einem strahlenden Lächeln vermittelt man sofort Sympathie und Selbstbewusstsein und weiße Zähne symbolisieren Vitalität und Jugend.
Ab Mitte dreißig haben Menschen häufig eine deutlich dunklere Zahnfarbe als jüngere Menschen, das muss nicht sein.

Woher kommt das?
Die häufigsten Ursachen für Zahnverfärbungen sind „Genuss-Ablagerungen“, die in den Zahnschmelz dringen wie zum Beispiel von Kaffee, Tee, Coca Cola, Rotwein oder auch Tabak. Wenn dazu eine nicht ganz optimale Mundhygiene kommt, lagern sich Farbstoffe hartnäckig auf den Zähnen ab.
Zähne sind zwar von Natur aus nicht ganz weiß, es gibt durchaus verschiedene Nuancen, wie gräulich, gelblich bläulich, rötlich. Die natürliche Alterung und damit verbundene Abnutzung des Zahnschmelzes im Laufe der Zeit lassen die Zähne dunkler werden. Auch Medikamente können zu Verfärbungen führen.

Was kann man dagegen tun?
Es gibt diverse Bleich-Produkte zur Eigenanwendung, die man in Apotheken oder Drogerien kaufen kann, die bleichen wie beim Blondieren der Haare , schlicht und ergreifend mit H202, auch Wasserstoffperoxid genannt. Diese trägt man auf die Zähne auf, meist mit Hilfe einer Zahnschiene, die den Kontakt der Zunge oder des Zahnfleisches mit allzuviel der Bleich-Substanz verhindern soll.

Man kann die Zähne und das Zahnfleisch aus mit der Innenseite einer unbehandelten Zitrone abreiben, das ist zwar sehr sauer, reinigt die Zähne aber auch und soll zudem für ein festeres und gesundes Zahnfleisch sorgen…

Beim Zahnarzt kann man eine ordentliche Zahnreinigung machen lassen, zum Beispiel mit der sogenannten „Air-Flow-Methode“, was so ein bisschen wie Sandstrahlen ist. Macht die Zähne weißer und kostet 50 – 70 Euro pro Anwendung.
Für schwerere Fälle kann man eine Schiene mit Bleaching-Flüssigkeit bekommen, die man mehrmals jeweils 20 Minuten tragen muss. Danach sind die Zähne für ein bis drei Jahre um Einiges weißer, dann mit können durch aus mehrere Stufen hellere Zähne erreicht werden. Diese Methode ist in den USA besonders beliebt, die oft schon unnatürlich weißen Zähne sind dort fast schon ein Statussymbol. Kostenpunkt: Zwischen 300 bis 500 Euro, das bezahlt aber keine Krankenkasse, solange es aus rein kosmetischen Gründen stattfindet.

Keine „Superweiss-Zahncremes“ benutzen
Zahncremes mit dem Zusatz „weiße Zähne“ haben viele Schleifstoffe, die neben den färbenden Ablagerungen aber leider auch den Zahnschmelz förmlich abschmirgeln. Dadurch können sich Kaffee, Tee und Nikotin-Verfärbungen erst recht gut festsetzen. Das gilt auch für den poft gehörten Tipp., die Zähne mit etwas Salz auf der Zahnbürste zu putzen, das Salz ist da vor allem ein Schleifkörper. Tut den Zähnen insgesamt nicht gut und ist weniger empfehlenswert.

Bei allen Maßnahmen gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Zahnarzt oder Apotheker!

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