Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image
Scroll to top

Top

Erdöl auf der Haut – Unverträgliche Kosmetik

Über unverträgliche Stoffe in Kosmetik und Pflegeprodukten.

Jetzt, wo der Frühling naht, fangen Menschen mit Allergien an, zu leiden. Hautjucken, Augenrötungen, laufende Nasen und andere Irritationen machen sich bemerkbar. Zwar bedeutet nicht jedes Röten, Jucken, Brennen oder Spannen der Haut sofort eine Allergie zu haben, aber Menschen mit sensibler Haut reagieren auch auf Wirkstoffe in Kosmetik.
Die harmlose Variante ist, das Kosmetik nicht vertragen wird, weil sie nicht auf den eigenen Hauttyp abgestimmt ist. Zum Beispiel ist bei fettender Haut auf eine gehaltvolle Creme zu verzichten, sonst können Pickel vermehrt entstehen. Ebenso wie trockene Haut durch entfettende Substanzen schuppig werden kann. Bei Fällen von dauerhaft geröteter oder gereizter Haut gerötet und Jucken – ist oft der Allergietest ratsam, um eine Allergie festzustellen beziehungsweise auszuschließen.

Aber auf einige Dinge kann man mit empfindlicher Haut schon achten. Es gibt mannigfaltige Auslöser für Irritationen, zum Beispiel:

  • Duftstoffe (besonders allergen wirken beispielsweise bestimmte Harze, auch Zitrusöle)
  • Grund- und Hilfsstoffe (Paraffinöl)
  • Konservierungsstoffe (wie Formaldehyd, das besonders in dauerhafter Anwendung wirkt)
  • Farbstoffe

Bei sensibler Haut sollte man also auf die Inhaltsstoffe achten, sich informieren oder an kleinen Pröbchen die Hautverträglichkeit prüfen.

Noch ein paar Worte zu „Paraffinum“:

Dieses aus Erdöl gewonnene Produkt hat für die Hersteller konventioneller Kosmetik mannigfaltige Vorteile:
Es ist preiswert, nicht rar (noch nicht ;)),  kann auch nicht ranzig werden wie beispielsweise Pflanzenöle, es ist mit den meisten gängigen weiteren Kosmetik-Zutaten mischbar und das Allerbeste: Kaum eine Haut reagiert spontan darauf und es gibt oberflächlich ein gutes Gefühl. Durch den „Schmiereffekt“ wirkt die Haut prima gefettet, was häufig mit gepflegt gleichgesetzt wird. Aber dadurch wird die Haut selbst immer inaktiver und kann mit der Zeit immer trockener und empfindlicher werden, was natürlich meistens durch mehr eincremen zu kompensieren versucht wird. Ideal für die Hersteller – so verkaufen sie mehr und im Extremfall vertragen die Kundinnen nur noch „diese eine Creme“, weil ihre Haut auf alles andere erstmal extrem reagiert.

Fazit: Man achte darauf, was man an seine Haut lässt, es lohnt sich!