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Wissenswertes über Heiltees

Bevor zur Chemiekeule gegriffen wird, können auch Heiltees eingenommen werden. Dabei gilt es nur zu beachten, wie sie korrekt zubereitet werden und gegen welche Beschwerden sie helfen.

Zwar lassen sich Heiltees aus der Apotheke als Ersatz für synthetische Medikamente einsetzen, doch auch die Tees sind Medikamente und müssen deshalb genauso zubereitet und eingenommen werden wie es angeraten ist. Auch wenn die Beschwerden nicht abklingen oder sich verschlimmern sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei der richtigen Anwendung aber wirken sie wie ein kleiner Wellness Urlaub und pflegen von innen.

Bei leichten Beschwerden eignen sich sowohl individuell zugestellte Mischungen als auch industriell gefertigte Arzneitees. Bei der Form jedoch gibt es etwas zu beachten. Lose Tees können zusammengestellt und dosiert werden, sind aber auch schwerer anzuwenden. Hier muss auf die genaue Rezeptur geachtet werden.
Teebeutel sind in der Handhabung schon einfacher, da sie exakten Standards entsprechen. Der Gehalt an ätherischem Öl ist hier aber durch die starke Zerkleinerung der Kräuter geringer.
Ähnlich unkompliziert ist das Zubereiten von Instant Tees. Hier ist der Wirkstoff auf einem wasserlöslichen Granulat aufgetragen. Lediglich Diabetiker sollten darauf verzichten, da das Granulat aus Zuckerstoffen (Saccariden) besteht.

Die häufigsten Anwendungsbereiche sind Atemwegserkrankungen und Herz/Kreislaufprobleme. Erstere werden in der Regel mit Anis, Eibischblättern, Fenchelfrüchten, Holunder- und Lindenblüten sowie mit Pfefferminze und Thymian behandelt. Sie wirken krampflösend, schleimverflüssigend und entzündungshemmend, was Leichteres atmen und so ein schnelleres wohlgefühl zur Folge hat. Werden Herz/Kreislauf Probleme mit Heiltees behandelt, ist ein wenig Vorsicht geboten. Zwar sind die im frühen Stadium sehr effektiv, doch Buchweizen, Weißdorn und Herzgespann sind in größeren Mengen giftig. Deshalb unbedingt vor der Einnahme fachkundigen Rat einholen! Bei korrekter Dosierung wirken sie herzstärkend, durchblutungsfördernd und kreislaufsteigernd.