Wechselduschen richtig anwenden

Autor: Jacqueline

Bei der Anwendung von Wechselduschen sollte man einiges beachten, damit die erfrischende Brause nicht zu einem Reinfall wird.

Am effektivsten ist die Wechseldusche am morgen. Um nicht gleich einem Kälteschock zu erleben, darf ruhig mit warmem Wasser begonnen werden. Das darf solange dauern bis Morgenkühle sowie Müdigkeit verflogen sind. Dann wird der Duschkopf aus der Halterung gelöst und erst einmal auf den Wannenboden gerichtet um die Temperatur einzustellen.
Ist die auf ein angemessenes Maß heruntergekühlt, wird am rechten Fuß begonnen. Langsam kann sich dann am Bein von außen nach innen hochgearbeitet werden. So kann sich der Körper langsam an den Temperaturunterschied gewöhnen.
Nun kann man sich erst dem rechten und dann dem linken Arm widmen. Begonnen wird an den Händen, bis hinauf zur Schulter, der Wasserstrahl läuft auch hier von außen nach innen.
Zum Abschluss wird Bauch und Rücken kurz abgeduscht. Wer extrem kälteempfindlich ist, kann diese Stellen auch auslassen.

shower @ flickr / stevendepolo

Insgesamt sollte der Körper dreimal warm und dreimal kalt abgebraust werden, wobei warm begonnen und kalt geendet wird. So kommt der Organismus in Schwung, die optimale Körpertemperatur wieder herzustellen. Im Idealfall hält die Wärme den ganzen Tag über an, was besonders im Winter gegen kalte Füße hilft. Des weiteren beugt die anfängliche Schocktherapie auch Cellulite vor.

Drei Anwendungen in der Woche sollten es mindestens sein, täglich ist noch besser. Ein perfekter Abschluss ist das sanfte trockentupfen der Haut und das Eincremen mit einer Bodymilk mit Traubenkernöl oder dem Inhaltsstoff Q10.

Personen mit Kreislaufproblemen oder schwachem Blutdruck sollten Wechselduschen nicht so lange ausdehnen und das Wasser nicht übermäßig temperieren, damit es nicht zu einem Kreislaufzusammenbruch kommt.


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