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Tierversuche: Avon, Mary Kay und Estée Lauder testen wieder

Es gibt in den Zentralen der meisten großen Kosmetikhersteller so etwas wie ein stilles Abkommen: Tierversuche werden nicht oder zumindest nicht im eigenen Haus durchgeführt. Vielen KundInnen danken die Abstinenz mit fleißigen Einkäufen.

Soweit, so gut. Die Welt dreht sich und neue Märkte werden aufgetan. China zum Beispiel ist ein neuer und vielversprechender. Um hier Produkte zu loungen wurden, wie man hier lesen kann, drei große Unternehmen nun rückfällig und sogleich von der Positivliste der PETA verbannt. Somit sind Avon, Mary Kay und Estée Lauder wieder auf der Liste der Unternehmen zu finden, die nachweislich Tierversuche durchführen.

Dabei hatten sich diese Firmen Jahrzehnte zurückgehalten. Avon beispielsweise stellte seine Tierversuche im Jahre 1989 ein, ebenso Mary Kay. Ein Jahr später sah auch Estée Lauder ein, dass Tierversuche nicht zum Schönheits-Image passten. Auch hier wurden Versuche eingestellt und somit waren Label wie MAC , Clinique, Bobbi Brown und Donna Karan Cosmetics „crueltyfree“, wie man in den USA so schön sagt.

Hintergrund zur Gesetzeslage

Dass bei einer Fülle der heute angebotenen Kosmetika noch immer Tiere an deren Überprüfung sterben, oder zumindest darunter leiden müssen, wird in Deutschland längst nicht mehr geduldet. Bereits im Jahre 1998 sind Tests von  fertigen kosmetischen Mischungen an Tieren gesetzlich verboten worden. „Auch fertige Kosmetika aus Drittländern,“ so der deutsche Tierschutzbund, „die in Tierversuchen getestet wurden, dürfen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr in der EU vermarktet werden.“

Erst seit 2009 gilt dieses Verbot auch für neue Inhaltsstoffe. Derzeit schützt deutsche Verbraucher noch kein Gesetzt davor, in Geschäften wirklich nur Kosmetik kaufen zu können, für die keine Tiere leiden mussten. Nach wie vor sind Einfuhren solcher Produkte aus Nicht-EU-Ländern erlaubt. Dies wird auch noch bis ins Jahr 2013 der Fall sein.

Wer grundsätzlich sichergehen möchte, dass seine Kosmetikprodukte nicht an Tieren getestet wurde, kann auf vegane Kosmetik zurückgreifen. Die Produktpalette ist hier mittlerweile riesig und so gibt es in Drogeriemärkten wie Rossmann (Alterra) und DM (Alverde) bereits eine große Auswahl an tierversuchsfreier Kosmetik. Das bedeutet Sicherheit für Mensch und Tier. Viele der Produkte der genannten Marken sind zudem vegan, das heißt ohne tierische Inhaltsstoffe.

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