Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image
Scroll to top

Top

Tattoos

Wenn man an das Thema Kosmetik denkt, kommen einem meist nur diverse Cremes und Shampoos in den Sinn. Doch auch Körperschmuck wie Tattoos oder Piercings gehören zur Kosmetik.

Vor allem Tattoos gibt es fast seit Menschengedenken. Schon in der Steinzeit wurde Körperbemalung genutzt um religiöse Rituale auszuüben oder einfach um den Körper zu verschönern. Damals wurde die Haut aufgeritzt und anschließend mit Holzkohle, farbiger Erde oder Pflanzenteile gefüllt. Mit Erfindung der Tinte hat sich das Tätowieren zum Glück um einiges vereinfacht.

Die neueste Entwicklung ist die sogenannte Freedom-2 Farbe, die mit nur einer einzigen Laser Sitzung wieder entfernbar sind. Mit dem Laser werden die Farben aufgebrochen, sodass das Tattoo verschwindet. Der Nachteil dabei liegt in der Herstellung: Die Farben bestehen aus Polymethylmethacrylat, welches von Alkohol, welcher normalerweise für die Farbherstellung benutzt wird, aufgelöst wird. So muss der Alkohol durch Wasser ersetzt werden, was wiederum Konservierungsstoffe nötig macht, die in Tattoofarben wiederum verboten sind. Bisher wird an der perfekten Zusammensetzung noch experimentiert.Ein Tattoo kann viele Bedeutungen haben. Die schlichteste ist einfach Körperschmuck oder Trendbewusstsein. Viele lassen sich ein Tattoo nur stechen, weil es gerade angesagt ist. Sonst kann es Abgrenzungsmerkmal, Gruppenzugehörigkeit oder gar als Make up dienen. Zur Kennzeichnung wird es als Brandzeichen bei Nutztieren und als Identifikationsnummer bei Haustieren verwendet. Auch OP Narben lassen sich geschickt mit einem Tattoo kaschieren oder hervorheben.

Heute trägt man mit einem Tattoo meist seine Gefühle nach außen. Oft werden mit der Körperbemalung Probleme verbunden, da früher nur Häftlinge und Matrosen sich ein Tattoo haben stechen lassen. Doch längst sind Tattoos salonfähig geworden und auch wenn man als Bankangestellter keine offensichtlichen Tattos haben sollte, stört sich im Einzelhandel oder in kreativen Berufen niemand mehr an der Kunst.

Tags