» Schönheitswahn
Spritzen gegen Falten - zum Beispiel mit Botox, aber was ist das eigentlich genau und wie wirkt es?
Älter werden ist für viele Menschen ein Graus, da es ich nicht vermeiden läßt, versucht man, das Altern wenigstens optisch zu verzögern. Besonders Frauen, außer beispielsweise Iris Berben, über die ich in diesem Zusammenhang schon ein paar Worte hier verlor, haben das
Gefühl und nehmen neben diversen Mitteln zum Einnehmen auch Spritzen gegen Falten in Kauf. Zum Beispiel mit Botox, das eigentlich ein Nervengift ist.
Man spritzt es in die Gesichtsmuskeln, die dadurch gelähmt werden und damit Falten und Fältchen mildert. Allerdings leidet unter Umständen kann auch die Mimik darunter leiden, was bedeutet, dass einem irgendwie die Gesichtszüge entgleisen. [...mehr]
Auch wenn die Modeschöpfer inzwischen nicht mehr ganz so dünne Models auf den Laufsteg schicken wollen, das Schlankheitsideal ist immer noch weit verbreitet. Ich plädiere ja nach wie vor für das Wohlfühlgewicht - wie man das ohne Diäten erreichen kann? Ich habe da ein paar Tipps…
Neben vielen Artikeln, die ich zu diesem Thema schon gelesen habe, gibt es einen sehr ausführlichen, mehrteiligen Artikel in der Freundin, den ich sehr gut finde. Ich fasse mal zusammen und gebe noch meinen Senf dazu ![]()
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Ein leidvolles Thema: Wenn die Haut narbig ist, zum Beispiel durch Akne anderen Hautkrankheiten - für das Abtragen abgestorbener Hautpartikel gibt es mehrere Methoden.
Unsere Haut ist lange nicht immer so glatt und fehlerlos, wie uns die Werbeplakate vorgaukeln, mal abgesehen davon, dass die Abbildungen meistens digital nachbearbeitet und geglättet wurden ![]()
Narbige Haut wird von den Betroffenen häufig als sehr belastend empfunden. Andere mögen es als “gar nicht schlimm” erachten, aber man selbst sieht das sehr viel kritischer.
Was kann man dagegen tun?
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Über das Jahr hinweg sammele ich gerne Schönheitstipps diverser Art, ob von Oma oder von Prominenten
Hier ein paar davon zum nachmachen oder lästern…
Kleopatra hatte ja mehr drauf, als Julius Cäsar zu verführen, aber was waren wohl ihre Schönheitsgeheimnisse? Angeblich badete sie regelmäßig in Eselsmilch. Das ist jetzt ein bisschen schwierig nachzumachen, aber hier ein paar andere “weibliche Tricks”.
Die österreichische Kaiserin Sisi (1837 – 1898) war die erste „Königin der Herzen“ - schön und anmutig mit knöchellangem Haar, das sie mit grünem Tee-Aufguss pflegte, den sie ins halbtrockene Haar gaben und nicht ausspülte. Vielleicht tut es heute auch ein Pflege-Shampoo mit Extrakt von grünem Tee.
Brigitte Bardot verkörperte, was sie spielte: „Und ewig lockt das Weib“. Die Wespentaille, der Schmollmund und die berühmten toupierten Haare ließen sie zur Beauty-Ikone werden. Die kurvigen Formen waren sicher zu einem großen Teil gute Gene, aber sie trainierte angeblich auch täglich zehn Minuten mit dem Hula-Hoop-Reifen. Der begehrenswerte Schmollmund wurde von ihr mit hellem, fast weißem Lippenstift in Szene gesetzt, auf den sie einen Tupfer Vaseline gab - ein Lipgloss tut es natürlich auch
Liz Taylor wurde lange Jahre als schönste Frau der Welt gefeiert, die strahlenden Augen betonte sie mit einem violetten Lidstrich am unteren Wimpernrand und trug dazu grünen Lidschatten auf, das macht auch heute noch blaue Augen strahlend.
Top-Model Cindy Crawford wendet rohe Kartoffelscheiben gegen Tränensäcke und lästige Augenfältchen an.
Die heute noch schöne Sophia Loren gönnt ihrer Haut regelmäßig eine Maske aus pürierten Tomaten, Honig und Olivenöl und wo wir gerade bei Naturstoffen sind, Catherine Zeta-Jones putzt ihre Zähne einmal pro Woche mit pürierten Erdbeeren - erstaunlich oder?
Auch Iris Berben hält es angeblich mit selbst gerührten Masken, und zwar aus pürierter Salatgurke, die mit geschlagener Sahne gemischt und aufs Gesicht aufgetragen wird. Nach 20 Minuten abspülen.
Sarah Jessica Parker von “Sex and the City” verwöhnt ihre Gesichtshaut über Nacht mit Hagebuttenöl - toll gegen Knitterfältchen rund um die Augen.
Und dann hätten wir noch Demi Moore, die wartet frei nach dem Motto auf: Wer schön sein will, muss leiden - mit einer Blutegel-Kur - zur Blutreinigung, das soll das Blut entgiften…
Wem das noch nicht reicht: BILD hat noch mehr Promi-Tipps gesammelt und da sind noch ein paar wirklich skurrile Sachen dabei ![]()
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Gibt es ein Alter, in dem “Frau” Zu alt ist, um sexy zu sein? Nicht nur “Dove” und Iris Berben halten dagegen.
In einer Pressemeldung steht, dass die Marke “Dove” hat mit ihren Kampagnen schon öfter gezeigt, dass Schönheitsideale auch ganz anders aussehen können, als die gängige “rank-schlank-jung”-Variante und in einer neuen “pro-age” Kampagne zeigt Dove besonders, dass Frauen über 50 sinnlich, schön und sexy sein können.
Dove will seit Jahren die gängige Definition von Schönheit mit ihren Werbe-Aktionen erweitern, es geht eben um mehr als die Körbchengröße, die Figur, das Alter oder Haut-Farbe oder -Reinheit.
Dove begann in den 50er Jahren in den USA mit der altbekannten Seife, die eigentlich keine Seife, sondern ein Syndet ist. 1991 kam der “Dove Cream Bar” auf den deutschen Markt und seit 2003 gibt es hier auch die Dove Haarpflegeserie, später kam eine hautstraffende Pflegeserie und die die Werbekampagne „Keine Models, aber straffe Kurven“ mit einem sehr schönen Plakat, wie ich finde.
Letztes Jahr wurde die pro·age Pflegeserie herausgebracht, womit wir wieder beim Thema wären ![]()
Wer glaubt, ältere Frauen haben etwa weniger Sex als jüngere Frauen, flirten nicht und haben sonst auch weniger Spaß? Irrtum! In diversen Frauenzeitschriften findet man es immer wieder: Frauen über 40 haben sich von einigen “Irrglauben” der Jugend befreit, sind selbstbewusst und sogar die Orgasmus-Fähigkeit verstärkt sich häufig
Ein schönes (in mehrfacher Hinsicht) Beispiel hierfür ist Iris Berben. Die brachte zu ihrem 50. Geburtstag das Buch “Älter werde ich später” heraus… Und ich finde diese Frau verbreitet ja nun unbestritten mehr Sex-Appeal als so mancher “junger Hüpfer”.
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Der Wunschtraum von der ewigen Jugend und dabei möglichst lange jung, sprich faltenfrei auszusehen, ist ja nicht neu: Auf der einen Seite hat man das Gefühl, die Verwirklichung rückt immer näher, auf der anderen Seite fragt man sich, was ist so schlimm daran, älter zu werden?
In der Mitte des 19. Jahrhunderts waren Menschen mit 40 Greise, heute stehen die Chancen so gut wie noch nie zuvor, “steinalt” zu werden und dabei relativ gesund zu bleiben. Altersleiden treten immer später auf und die Zahl der Jahre mit guter Lebensqualität steigt.
Der Wunsch, alt zu werden und dabei jung auszusehen, wird uns unter anderem tagtäglich durch die Werbung impliziert.
So arbeitet die Wissenschaft daran, heraus zu finden wie man älter und älter wird
und viele andere Leute versuchen, damit einfach nur Geld zu verdienen.
Es entstand auch ein Berufsbild wie zum Beispiel der Anti-Aging-Trainer. Ein zertifizierter Anti-Aging-Trainer vermittelt Menschen einen gesunden Lebensstil, der jung und vital erhalten kann und so auch die Leistungsfähigkeit verbessert, damit wir dann auch länger arbeiten können
Und als ein weiteres Mittel zum Einnehmen gibt es beispielsweise auch einen Pilz, der den Altersprozess hinauszögern soll: Ein Vitalpilz namens “Reishi”, oder zu deutsch: Glänzender Lackporling , oder auch lateinisch: Ganoderma lucidum. Dieser Pilz wächst auch in Deutschland und seine vitalisierende Wirkung ist in der chinesischen Medizin seit circa viertausend Jahren bekannt.
In Asien auch „Pilz der Unsterblichkeit“ genannt wird dieser Pilz in Deutschland zwar auch verwendet, schmeckt aber herb bis bitter und ist deshalb nicht jedermanns Geschmack.
Dieser Pilz soll reich an Vitaminen und Mineralstoffen sein und neben Eisen, Magnesium, Kalzium, Zink, Kupfer, Mangan noch allerhand weitere gesunde Bestandteile enthalten. Er hilft angeblich gegen Schlaflosigkeit, soll beruhigend wirken und dabei noch eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System haben.
Klingt für mich wie ein Wundermittel - ich weiß ja nicht… Aber den Vitalpilz kann man als wundersame Heilkraft in Extrakt- oder Pulverform kaufen.
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Wie viel investieren wir, um einem Schönheitsideal zu entsprechen?
Ich habe ein ambivalentes Verhältnis zu Klatschkolumnen. Manchmal lese ich sie gerne und amüsiere mich prächtig und manchmal frage ich mich beim Lesen, in was für einer Welt die Stars der Klatschspalten eigentlich leben und hoffe, dass sich davon niemand inspirieren lässt.
Aktuell liest man ja gerade von dem Kosmetiketat des Monsieur Sarkozy, der sich auf über dreißigtausend Euro belaufen soll. Hut ab - wobei böse Zungen ja behaupten, dass er einen Teil der Kosmetik nicht für den Wahlkampf, sondern in der Werbungsphase um Madame Bruni, die ja vielleicht schon Sarkozy heißt, verbraucht haben soll
Wie dem auch sei, für diese Summen kriegt man schon allerhand verschönernde Mittelchen, da wäre sogar noch eine kosmetische Operation drin. Mal abgesehen davon, dass sich über den Begriff Schönheit vortrefflich streiten lässt.
Wobei man ja, mal abgesehen von Michael Jackson, über die Herren weit weniger Informationen erhält, falls die sich solchen Operationen unterziehen, vielleicht fallen deren Operationsergebnisse aber auch einfach nicht gleich ins Auge. Vergrößerte Brüste, aufgespritzte Lippen, ein bisschen Lifting hier und da - das ist definitiv leichter visuell erfassbar
Seit einiger Zeit wird das Schönheitsideal und auch der Schönheitswahn weit häufiger öffentlich diskutiert, kommende Woche auch wieder von Frau Maischberger und Gästen. Ich frage mich tatsächlich, wo kommt der “Wahn” her? Ich meine, gut aussehen wollen ja vermutlich die meisten von uns, aber die Risiken, die mit einer Schönheitsoperation einhergehen - das sind doch ganz andere Dimensionen.
Da halte ich es doch lieber mit Herrn Sarkozy, jedenfalls was seine Kosmetikvorliebe angeht, das ist ein überschaubares Risiko
Was bei einer Operation alles schief gehen kann, wird einem ja gerne mal in den Bouelard-Magazinen drastisch vor Augen geführt.
Mir drängt sich leider der Eindruck auf, dass in vielen Augen mehr Geld gleich mehr Schönheit bedeutet, wobei ja Andy McDowell zum Beispiel behauptet, wahre Schönheit kommt von innen - das wäre prima, wenn das heute nur jemand interessieren würde ![]()
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Diät nach den Feiertagen?
Aaah, da sitze ich nun, habe gut und reichhaltig gegessen und das mehrmals am Tag, ein Glas Prosecco in der einen Hand, eine “Créme Brulée” in der anderen und frage mich ganz kurz, ob das gut geht…
Den einen oder die andere überkommt dann ja die Reue und die Angst, dass sich das “Hüftgold” festsetzt und man das nie wieder los wird - zumindets nicht vor beginn der Badesaison
Zunehmen ist so einfach und abnehmen so schwierig.
Die Hälfte meines Freundeskreises überlegt also jährlich, ob sie nach dem Feiern nahtlos ins Fasten übergeht, die andere Hälfte geht diesbezüglich mit beneidenswerter Gelassenheit dem Neuen Jahr entgegen.
Grundsätzlich denke ich, dass so ein bisschen schlemmen über die Feiertage nicht wirklich ernstliche Gewichtsprobleme hervorruft, wenn man sich sonst ausgewogen ernährt und nicht von Haus aus übergewichtig ist. Man hält sich ein-zwei Tage danach ein bisschen zurück und alles ist wieder gut. Für Diäten bin ich nicht zu haben, ich habe den Eindruck, dass die meisten “Hungerkuren” nicht wirklich zu einem dauerhaft zufriedenstellenden Ergebnis führen. Was meiner Meinung nach am sinnvollsten ist? Konsequent gesunde oder besser, den Bedürfnissen angepasste, Ernährung.
Um das Gefühl, nach den Feiertagen abnehmen zu müssen, zu vermeiden, kann man ein paar Kleinigkeiten beachten, dann wird das mit dem “fetten Essen” vielleicht gar nicht so schlimm.
- Vor dem Essen ein Glas Wasser trinken und überhaupt viel trinken - ich meine, viel Wasser und viel Tee
- Speziell auch mal eine Tasse des magenfreundlichen und verdauungsfördernden Tees, Anis- oder Fencheltee zum Beispiel.
- Die Verdauungsspaziergänge unbedingt (mit-)machen, das fördert die Kommunikation und den Stoffwechsel.
Und noch etwas…
Ich persönlich bin für das “Wohlfühlgewicht” - das muss zwar jeder für sich selber finden, aber das ist in meinen Augen die gesündere Variante - und mal ehrlich, wieviel Prozent der durchschnittlichen Frauen, zu denen wir ja in der Regel gehören, tragen immer Konfektionsgröße 36? [...mehr]



