Schöne Haut trotz Salzwasser

Autor: Jacqueline

Auch im Winter ist die Badesaison nicht vorbei. Denn manch einer entflieht der kalten Jahreszeit und überwintert an Strand und Meer.

Doch was für uns Entspannung pur ist, bedeutet für Haut und Haar in den meisten Fällen Stress. Denn die sonst heilsamen Salze wie Koch- und Magnesiumsalz bilden nach dem baden bei warmer Außenluft eine Kristalline Kruste auf der Haut. Diese beginnt bei Menschen mit empfindlicher Haut, sofern sie sie nicht zeitnah mit Süßwasser entfernen, intensiv zu jucken, was zu Rötungen und auch Verletzungen führen kann. Wird zudem auch auf das abtrocknen verzichtet, wirken die Wassertropfen wie kleine Linsen, die die Sonneneinstrahlung verstärken.

water @ flickr / basheertome

Dieser Lupeneffekt wirkt auch beim Haar. Verdunstet das Meerwasser, bleiben die Salzkristalle zurück und freie Radikale stören das Melanin, also die Farbpigmente, welche das Haar auch vor Umwelteinflüssen schützt und ihm auch seine Farbe verleiht. Die Folgen sind klar; das Haar bleicht aus und wird spröde und glanzlos. Ist dieser Fall eingetreten hilf nur eine intensive Repair Kur, die jedoch nicht öfter als einmal wöchentlich aufgetragen werden sollte, und der Sonnenschutz mit einem möglicht Lichtundurchlässigen Tuch.

Der Sprung in den Pool ist allerdings keine Haut und Haar schonende Alternative. Denn das Chlor, welches die Übertragung von Bakterien verhindern soll, dringt zwar nicht in die Haut ein, reizt aber ohne ein anschließendes abduschen zur Reizung der Schleimhäute. Zudem verstärkt es ebenfalls das Austrocknen der Körperoberfläche. Eine Sonnencreme mit hohem Feuchtigkeitsanteil ist also unerlässlich.

Sofern diese kleinen Besonderheiten berücksichtigt werden, ist auch im Winter ein ungetrübter Sonnengenuss im Urlaub kein Problem.

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