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Ohne Medikamente beruhigt einschlafen

Jeder Mensch hat mindestens einmal in seinem Leben probleme mit dem einschlafen. Nicht jeder mag dann zu Medikamenten greifen- egal ob pflanzlich oder chemisch. Das muss auch nicht sein, ist einschlafen doch vor allem eine Sache des Kopfes.

Um den nicht zu belasten, kann es hilfreich sein, die Erlebnisse des Tages bewusst zu verarbeiten. Auf der Heimfahrt, egal ob mit Auto oder dem ÖPNV, kann man mit Musik alle Ereignisse noch einmal durchgehen. Auch ein Gespräch mit dem Partner oder besten Freund kann helfen. Wenn man sich das erlebte von der Selle geredet hat, hat man das Gefühl damit abgeschlossen zu haben. Das Gespräch kann auch ein Tagebucheintrag ersetzen, hauptsache, man lässt den Tag noch einmal Revue passieren.

Dies kann auch zu einem kleinen Ritual werden. Zur gleichen Zeit eine bestimmte Handlung ausuführen hilft Körper und Geitst zu beruhigen, das kann ein Ritual zur Körperpflege oder aus dem Wellnessbereich sein. Damit man auch nicht von einem knurrenden Magen abgelenkt wird, sollte die letzte Mahlzeit etwa zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Ein leichter Snack genügt dazu schon völlig, dann ist der Magen nicht überbeschäftigt und man hat kein unangenehmes Völlegefühl.

Manchmal aber schleichen sich doch unangenehme Gedanken mit ins Bett. Um sie vorerst aus dem Kopf zu verbannen, gibt es einige mentale Übungen. Eine davon regt die Fantasie an: Man stellt sich einfach eine massive Truhe oder einen stabilen Schrank vor. Alle Probleme und unangenhemen Gedanken werden nun dort hinein gelegt und das Behältnis fest verschlossen. So sind alle störenden Gedanken „bildlich“ weggelegt und können je nach Zeitpunkt wieder hervorgeholt werden um sich mit ihnen zu befassen.

Damit zusammen hängt auch das Gefühl der Ausweglosigleit. Dies raubt Menschen oft den Schlaf. Um dies zu beseitigen, kann man sich auf den Rücken legen und sich gezielt ein Problem vornehmen und intensiv über seine Lösung nachdenken. Das Gefühl etwas zu tun und nicht hilflos zu sein, kann mehr bewirken als eine stundenlange Therapiesitzung. Je nach Bedarf kann man sich entweder mit dem Partner beraten oder alle möglichen Lösungsansätze in einem kleinen Buch aufschreiben, das zusammen mit einem Stift immer griffbereit neben dem Bett liegt.