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Ist tägliches duschen tabu?

Neben dem täglichen Zähneputzen gehört für die meisten Menschen auch die tägliche dusche zum Pflichtprogramm. Doch übertreiben sollte man es dennoch nicht.

Vernünftiger wäre es nämlich, die Haut einfach mal etwas in Ruhe zu lassen. Denn wer täglich duscht, tut seiner Haut eigentlich nichts gutes, da heißes Wasser, Seife und Duschgel die Haut entfetten. Die Folge können im Extremfall über schuppen und jucken bis zu Rötungen reichen.
Wer zudem noch unter trockener Haut leidet, hört besonders gern auf die Kosmetikindustrie, die mit Duschölen und mehr als 50% Ölen und Fetten eine reichhaltigere Pflege verspricht. Des Weiteren sind auch Creme Öl duschen zu haben, welche aber einen sehr geringen Fettanteil aufweisen.

Dennoch gilt: Auch Duschöle sind Reinigungsmittel, also entziehen auch sie der Haut durch die enthaltenden Tenside Feuchtigkeit. Lediglich ist der Prozess durch die mehr enthaltenen Lipide geringer ausgeprägt. Zudem verbleiben bei einigen Produkten nach dem Abspülen Reste auf der Haut, welche die Hautbarriere schädigen können.
Um diesen Effekt zu verringern, kann zusätzlich etwas kühler als gewöhnlich geduscht werden. Dies strapaziert die Haut weniger und zugleich wird der Kreislauf gestärkt. Des Weiteren kann die Dauer beschränkt werden. Wenn man täglich duscht, genügen zehn Minuten zur gründlichen Reinigung vollkommen aus. Damit die empfindlichere Haut im Gesicht nicht zusätzlich strapaziert wird, sollte für die Gesichtspflege ausschließlich ein sanftes auf den Hauttyp abgestimmtes Waschgel verwendet werden.

Auch bei Badeölen gilt: Je höher der Fettanteil (Lipidgehalt) ist, desto besser ist es für die Haut geeignet. Dennoch ist es für die Haut am besten, wenn sie nur alle zwei Tage gereinigt wird. So hat der natürliche Schutzmantel Zeit, sich aufzubauen und die Haut auf natürliche Weise zu pflegen und zu schützen.
Wer dennoch nicht auf die tägliche dusche verzichten möchte, cremt seine Haut anschließend am besten mit einer Intensiv-Bodylotion ein.