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Entspannung pur im heimischen Bad

Ätherische Öle sind schon sehr lange bekannt und werden in jeder Epoche angewandt. Ein Grund mehr sich den heilenden Düften hinzugeben.

Im 18. Jahrhundert war das Riechsalz das Accessoire schlechthin. Drohte aufgrund der engen Kleider ein Ohnmachtsanfall, wurde das Fläschchen schnell geöffnet und tief eingeatmet. Der Hauptbestandteil Ammoniumcarbonat setzt in feuchter Umgebung Ammoniak frei, welches einen starken Atemreflex auslöst. Um den unangenehmen Geruch zu überdecken, wurde es mit belebenden ätherischen Ölen parfümiert.
Das Riechfläschchen ist heute überflüssig, aber die ätherischen Öle werden noch immer gern angewandt, vor allem bei einem entspannenden Bad. Offiziell gibt es die Aromatherapie seit 1928. René Maurice Gattefossé erforschte die Wirkung von Duftstoffen und prägte diesen Begriff. Die Erkenntnis die dahinter stand, nämlich, dass Düfte, also auch das Lieblingsparfum, Körper und Geist beeinflussen, ist schon uralt. Rund 130 Pflanzen und deren heilende Inhaltsstoffe waren schon von Christ Geburt bekannt. Mittlerweile ist das Wissen um die Pflanzen und ihre Wirkung auf 300 angewachsen. Die bekanntesten sind der beruhigende Lavendel, die erfrischenden Zitrusfrüchte (Orange und Zitrone) und der entzündungshemmende Eukalyptus. Besonders bei Erkältungskrankheiten wird letzterer gerne als Salbe verwendet.
Aber auch in den Alltag lassen sich ätherische Öle problemlos integrieren. Am beliebtesten sind pflegende Duschöle. Um den Morgen aktiv anzugehen empfehlen sich Duschgels mit frischen Duftnoten wie Zitrone oder Orange. Für den Abend hingegen eignen sich entspannende Duftnoten sehr gut. Dazu zählen Ylang Ylang, Vanille und auch Kakao Extrakte.
Während die äußerliche Anwendung, etwa als Badezusatz oder Duschgel kein Problem ist, muss bei der innerlichen Anwendung unbedingt Expertenrat eingeholt werden.