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Ein Parfum kreieren

Ein Parfum zu erschaffen, welches dann ein Klassiker wird und Menschen auf der ganzen Welt begeistert, ist ein Kunststück. Denn zu unterschiedlich sind die individuellen Vorlieben.

Die Zusammensetzung der Ingredezien, die Gestaltung des Flakons, als das will sorgsam aufeinander abgestimmt sein. Das Risiko, einen neuen Duft auf den Markt zu bringen, erfordert eine Menge Mut. Da Klassiker immer beliebter werden, ist es schwierig, neue Düfte auf dem Markt zu etablieren. Nur zwei neue Kreationen haben es in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 unter die Top 25 geschafft.

Um genau dies zu erreichen, kann man sich auf ein wenig mehr verlassen, als Glück, Erfahrung und Gespür. Die Vergangenheit des Parfums ist gleichzeitig seine Zukunft. Es kommt immer wieder zu Trendwellen, die es rechtzeitig zu erkennen gilt. Waren in den Jahren 1995 bis 2000 noch leichte, florale Düfte ein Verkaufsschlager, gingen sie im Jahr 2007 zurück. Orientalische Nuancen wie Chypre oder Zitrus fanden seitdem mehr Anhänger. Auf diesen Trend muss man achten und entsprechende Düfte kreieren.

Bei dem Namen ist darauf zu achten, ob er in allen Kulturen gleichermaßen verstanden wird. Bestimmte Wörter bedeuten zwar das gleiche, aber teilweise werden andere Assoziationen damit verbunden. Dieses kann für einen ansonsten Stimmigen Duft das kommerzielle Aus bedeuten.

Bevor der Duft schließlich veröffentlicht wird, wird er in einem Emotionslabor getestet. Während die Probanden Horrorfilmszenen gezeigt bekommen, wird der Raum mit einer nicht wahrnehmbaren Dosierung des Parfums beduftet. Sind sie trotz der Stress auslösenden Szenen entspannt, ist bewiesen, dass der Duft wirkt und kann auf den Markt gebracht werden.

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