Beiträge vom: Oktober, 2009


Autor: Jaqueline

Eine Kollektion beginnt meist mit dem Entwurf eines Outfits, also mit der Zeichnung. Es scheint, als wäre die Form des Ausdrucks mit dem auftauchen der Fotografie in Vergessenheit geraten, doch dem ist ganz und gar nicht so.

draw @ flickr /  Jade Warren

Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass mit Stift und Papier viel mehr Möglichkeiten des experimentierens gegeben sind. Eine gezeichnete Linie kann schnell verändert, Ideen dokumentiert und mit Farben herumgespielt werden. Es ist Ausdruck des eigenen Stils.

Seinen Ursprung hat die Modezeichnung in der Malerei. Wer damals die Reichen und Mächtigen porträtierte, bildete auch immer die aktuelle Mode inklusive Make up ab. Bis heute hat sich daran nicht viel verändert, stellen die heutigen Zeichnungen aber eher die Visionen der Designer dar. Der Reiz liegt darin, dass es sich trotz allem um Kunst handelt, neben den vielen Fotografien in diversen Hochglanzmagazinen, ist eine Zeichnung ein angenehmer Luxus.

Sie fängt auch die Lebenseinsellung und Haltung der Figur ein, was sich wesentlich auf die Wirkung des Bildes ausschlägt. Mal ist sie witzig, anregend oder klassisch elegant. Besonders in der Haute Coture ist eine Zeichnung unverzichtbar. Falten, Applikationen und Schnitt lassen sich hier wie sonst nirgendwo beliebig verändern. Ist ein Entwurf nicht perfekt kan er als Grundlage für Verbesserungen des gesamten Stylings genutzt werden.

Doch auch wenn die Zeichnungen am Computer nachbearbeitet werden, ist sie dennoch per Hand entstanden. Das Ergebnis geht weit über die klassische Skizze hinaus und bietet noch mehr kreative Möglichkeiten. Die Figuren können verfremdet oder Stücke schnell umgefärbt werden - so ist auch für die Liebhaber traditioneller Mittel der Computer eine nützliche Ergänzung.    [...mehr]



Autor: Jaqueline

Die Augen und im besonderen die Wimpern fallen den meisten Menschen zuerst auf. Für das Make up sind perfekt geschminkte Wimpern unverzichtbar. Doch man kann sie mit mehr als nur Tusche betonen.

Das klassische Schönheitsideal besagt, dass dei Wimpern möglichst dicht, land und dunkel sein sollen. Um diesem Ideal zu entsprechen, gibt es eine Menge Make up Produkte, die die Farbe verändern und mehr dichte versprechen. Am bekanntesten ist natürlich die Wimperntusche. Verschiedene Bürstchen garantieren einen allerdings den gleichen Effekt: XXL- Wimpern.

lashes @ flickr /  dreamglow

Es geht aber auch ohne das tägliche tuschen. Wer sich die Wimpern, beim Friseur oder der Kosmetikerin, färben lässt hat etwa für vier Wochen tiefschwarze Wimpern. Den passenden Schwung dazu kann man sich mit einer Wimperndauerwelle holen. Beides kann man problemlos hintereinander durchführen lassen, nach der Dauerwelle sind die Härchen bereits porös, was sie die Farbe besonders gut aufnehmen lässt.

Wer sich nicht auf eine Farbe festlegen möchte, kann immer mit den neuesten Tusch- Trends gehen. Farbige Akzente sind sehr angesagt. erst die schwaze Unterfarbe auftragen und anschließend mit farbiger Tusche Highlights setzen. Ob nur an den Außenseiten oder den Spitzen kann jeder selbst entscheiden.

Für mehr dichte gibt es natürlich die Fake - Lashes. Wenn man die benutzt, sollte man allerdings nur einzelne Härchen aufkleben. Falsche Wimpern im Ganzen auf die eigenen geklebt, lassen die Augen zugebaut aussehen.

Doch nicht immer muss es schwarz sein. Wer von natur aus helle Wimpern hat, sollte auch mal auf die Wimpertusche verzichten. Schließlich ist es ja die Individualität, die uns besonders schön aussehen lässt.    [...mehr]



Autor: Sandra

D&G Rose The One ist ein neues Parfum aus der “The One Serie” des Designerduos Domenico Dolce und Stefano Gabbana. Es ist wie der Name es schon verrät eine Hommage an die Rosenblüte. Das neue Gesicht der Kampagne für Rose The One ist Hollywood-Star Scarlett Johansson. Sie verkörpert das Parfum so sinnlich, wie der Duft es verdient.

D&G Rose The One ist der Nachfolger der Düfte „ The One“ und „ L’Eau th One“. Alle drei Düfte wurden von D&G mit typisch sinnlichen und weiblichen Duftnoten versehen, welche fast ein wenig geheimnisvoll riechen. Dieses Image wird, durch die Werbeikone Scarlett Johansson, die sich in einem zarten Rosenkleid räkelt und dabei verführerisch in die Kamera lächelt, perfekt unterstrichen.

rose, photogirl7©Flickr

Der Duft D&G Rose The One

Der Duft D&G Rose The One riecht neben seiner recht dominanten Rosenblütennote nach schwarzer Johannisbeere, Grapefruit, Pfirsich und Litschi. Die blumige Note bildet zusätzlich eine Komposition aus Lilien, Pfingstrosen und bulgarische Rosen. Wie in allen „The One“ Düften ist auch in D&G Rose ein creniger Geruch aus Vanille, Moschus und Sandelholz enthalten. Die Zugaben machen das Parfum zu einem sinnlichen Erlebnis, welches die weibliche Seite noch mehr hervorhebt. Wer könnte dieses besser verkörpern als Scalett Johansson.    [...mehr]



Autor: Jaqueline

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass eine gesunde Ernährung die Abwehrkräfte stärkt. Besonders im Winter sollten wir dies nutzen und uns gegen die Erkältungswelle wappnen.

Dass das menschliche Immunsystem verhindert ist hinlänglich bekannt. Doch um richtig zu arbeiten brauch es ein wenig Unterstützung von außen. Wir müssem dem Organismus essentielle Nährstoffe, also Vitamine und Mineralstoffe, zuführen. Denn “essentiell” bedeutet, dass der Körper diese Nährstoffe nicht oder in nicht ausreichender Menge selber produzieren kann.

Um den Körper auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten, gibt es keinen bestimmten Zeitpunkt. Am besten natürlich, wenn man noch gesund ist, also im Sommer, damit genügend Zeit da ist um die Abwehrkräfte zu stärken. Eine richtige Abwehrbombe ist der Knoblauch. Im zweiten Weltkrieg wurde es sogar als Antiseptikum verwendet. Das liegt an den enthaltenen Schwefelhaltigen Verbindungen. Die kommen auch in Zwiebeln, Lauch, Schalotten und Schnittlauch reichlich vor.

Auch der Hausgarten sollte in der kalten Jahreszeit oft bemüht werden. Kresse oder Mungobohnen als Sprossenaufzucht, Petersilie, Schnittlauch, Melisse, verschiedene Minz Sorten oder Thymian behalten auch im Winter ihr typisches Aroma. Das beste an ihnen ist, dass sie winterhart sind und so das ganze Jahr über gezogen werden können. Mit antimikrobieller Wirkung unterstützen sie zusätzlich die Abwehr.

vege

Wer eher auf Obst steht, sollte jeden Tag einen Apfel essen. Die meisten Vitamine sitzen allerdings unter der Schale, also diese nicht entfernen! Wer nach einer Antibiotika Kur sein Immunsystem zusätzlich stärken möchte kann einen Apfel mit probiotischem Joghurt essen. Die Milchsäurebakterien stärken die empfindliche Darmschleimhaut. Ansonsten sollte man es beim essen einfach mal bunt treiben ;)

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Autor: Jaqueline

Vor allem Frauen nehmen in der Regel lieber ein Vollbad eine eine erfrischende Dusche. Doch obwohl man unter der Dusche nicht lesen kann, empfiehlt es sich öfter mal unter die Dusche zu springen.

Ein entscheidender Faktor kann der Wasserverbrauch sein. Ein Vollbad verbraucht wesentlich mehr Wasser und Energie als zehn Minuten duschen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie morgens sehr erfrischend und belebend ist. Das Prasseln des Wassers auf der Haut wirkt durchblutend, wodurch wiederum die Lebensgeister geweckt werden. Unterstütz werden kann der Effekt noch durch eine Wechseldusche. Begonnen wird immer mit kaltem Wasser- und zwar an der Ferse, damit der Körper nicht zusätzlichen Belastungen ausgeliefert ist. Weiter geht es über die Knie nach oben.

shower

Doch die Dusche kann noch mehr: Wer schlecht gelaunt ist, ist seine Aggressionen nach einer Dusche los. Denn wer beim Duschen das warme Wasser genießt, schüttet die gleichen Glückshormone aus, wie sie beim Joggen entstehen. Auch vertreibt die Wärme Nacken- und Rückenverspannungen. Die massierende Wirkung der Brause tut dabei ihr übriges. So hat man mit der Dusche einen eigenen kleinen Wellnessbereich.

Damit die Haut beim Duschen nicht austrocknet, sollte das Duschgel ph-Hautneutral sein. Ideal ist auch ein rückfettendes Öl oder Duschschaum. Wobei letzterer mehr der Unterhaltung dient. Aber auch zur Entspannung und Regeneration trägt es bei, wenn man sich ab und zu etwas gutes gönnt.

Genauso wichtig wie das richtige duschen ist auch der richtige Abschluss. Anschließend sollte man die Haut nicht grob trockenrubbeln, das reduziert den Säureschutzmantel der Haut noch zusätzlich, sondern sich sanft trockentupfen. Um die Haut wieder mit Feuchtigkeit zu versorgen sollte noch eine Bodylotion aufgetragen werden.    [...mehr]



Autor: Jaqueline

Fornarina ist ein cooles Label, welches endlich auch einmal tragbare Mode entwirft. Von Jacken, Tops, Hosen, Röcken bis zu den Schuhen kann man sich von Kopf bis Fuß in das Kultlabel kleiden.

Ursprünglich war es eine kleine Damenschuhmarke. 1947 von Gianfranco Fornari gegründet, ließ schon seine erste Kollektion, extra feminien Damen Sneaker, schon damals die Modeherzen höher schlagen. Doch mit der Zeit verfiel die Marke in einen Dornröschenschlaf.
Erst 1998 erwachte es daraus, als Gianfrancos Sohn Lino die Marke übernahm. Seitdem steht das Label ganz oben auf der Favorite Liste der Stars. Das liegt wohl daran, dass kein Stillstand entsteht. Pausenlos werden Ideen entwickelt, die die Individualität noch unterstreichen. Dabei verpflichtet schon der Name: “Fornarina” kommt aus dem italienischen und bedeutet “Kleine Bäckerin”. Das sieht man der Kleidung auch an, ist doch jedes Teil mit kleinen Schleifchen, Rüschen oder Barockelementen verziert.

forn

Dabei ist der Stil jedoch alles andere als kindlich. Ein Mix aus girlie, rock und vamp sorgt dafür, dass jeder ein passendes Outfit findet. Die Angebotspalette reicht von dem Klassiker schwarz/weiß, über den Ethno Look bis hin zum locker sportlichen City Shirt. Den Designern ist kein Trend zu schräg, um ihn aufzugreifen: Korsagen werden genauso designt wie Baby Dolls oder Animal Prints. Da ist ein verrücktes Styling mit passender Frisur naürlich Pflicht. Ein echtes Highlight sind und bleiben allerdings Fornarina Schuhe. Ob als Overknee, Sandalette oder Keilstiefelette; sie passen meist optimal und gehen immer mit dem Trend, ohne dabei gewöhnlich auszusehen. Eine sehr gute Verarbeitung ist das Kennzeichen von Schuh und Kleidung. Trotz des breiten Angebots leidet die Qualität nicht darunter.    [...mehr]



Autor: Jaqueline

Schaut man sich nun einmal genauer in dem Beauty Regalen um, so entdeckt man viele neue Produkte , in denen derWirkstoff des Granatapfels enthalten ist. Doch warum auf einmal?

Ein Grund ist wohl, dass der roten Frucht nachgesagt wird, dass sie Wunder wirken kann. Dies mag zwar nicht ganz stimmen, trifft aber schon einen bestimmten Kern. Eine Studie belegt zum Beispiel, dass er Prostata - Krebs lindern kann. Es ist zwar keine Heilung, aber zumindest stieg die Lebenserwartung bei mit Granatapfelsaft behandelten Patienten um ein vielfaches.

pome @ flickr /  Evil Erin

Das ist nicht verwunderlich, der Granatapfel sorgt dafür, dass sich Blutgefäße zusammenziehen (adstringieren) und wirkt so gegen chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Infektionen und Entzündungen. Auch wir der nicht umsonst “Apfel der Aphrodite” genannt. Er wirkt beruhigend auf gereizte und trockene Haut und das Fruchtextrakt wirkt ausgleichend auf Mischhaut, verfeinert die Poren und sorgt für ein ebenmäßigeres Hautbild.

Den Effekt erzielt man am besten durch ein Peeling mit Granatapfelschalenmehl. Eine Maske daraus wirkt bekämpf Entzündungen.

Im Winter stärk er zusätzlich die Abwehrkräfte: Dazu wird die Frucht einfach ausgeschlürft. Die geschlossene Frucht wird nur über den Tisch gerollt bis die Schale nachgibt und die Samenkapseln im Inneren krachen, nun noch ein kleines Loch in die Schale schneiden, Stohhalm rein und schon kann man sich den Vitamin Kick holen.

Der Granatapfel ist außerhalb der Saison im Spätsommer allerdings schwer zu bekommen, da er nicht nachreift. Ist er aber zu haben ist er mit seiner intensiven roten Farbe sehr auffällig und man sollte sich sofort einige dieser Wunder Früchte kaufen.    [...mehr]



Autor: Jaqueline

Wenn man unterwegs ist, ist das Auffrischen vom Make up immer ein kleines Problem. Doch mit ein paar kleinen Tricks, kann man das Make up in minutenschnelle auffrischen.

Das größte Problem liegt wohl darin, das ganze Make up mitzunhemen. Zu Lidschatten, Lipgloss und Rouge gehören auch noch die passenden Pinsel. Das ist ein chaotisches Durcheinander und immer hat man das falsche Paar in der Hand. Doch nicht umsonst gibt es die wichtigsten Begleiter auch in Stift - Form.

make up @ flickr /  Hiral Henna

Der Klasiker ist der Eyeliner. Der ist eine sinnvolle Invertition, hält er bei verantwortungsvollem Gebrauch doch sehr lange. Außerdem ist er vielseitig verwendbar; als Kajal genauso gut wie als Lidschatten. Auch für schimmernde Lippen hält der Beauty Markt einen Leckerbissen für uns bereit: Den Juicy Crayon von Lancôme. Als winzig kleiner Stift bringt er unsere Lippen zum leuchten.

Sollte einem mal ein Fehler unterlaufen, ist das noch lange kein Grund das ganze Make up zu erneuern. Ein Korrekturstift “radiert” kleine Fehler weg. Die Heim Variante ist etwas günstiger: Ein Wattestäbchen in Make up Entferner getaucht hat genau den gleichen Effekt.

Für das Party Make up gibt es auch zwei kleine Helfer: Ein silberner Glitzerstift, gibts von Yves Rocher, bringt Glamour auf Lippen, Dekolleté und Wangen. Wahlweise kann er auch als Lidschattenersatz dienen. Den perfekten Schimmer rund ums Auge zaubert aber ein Eyeshadow Pencil. Er ist besonders weich und lässt sich deshalb gut auftragen.

Schon eine kleine Auswahl der Stifte bringt etwas mehr Ordung in die Handtasche und sie passen in die kleinste Clutch.    [...mehr]



Autor: Jaqueline

Die Modefotografie begegnet uns überall. In der Tageszeitung genauso wie in der U- Bahn. Dennoch geht es dabei um mehr, als nur das zurschaustellen von Kleidungsstücken.

Häufig wird sie als oberflächlich beschrieben, die Fotos können aber eine eigene Geschichte erzählen. Wenn man sich ein Bild ansieht, fällt einem bei einer guten Fotografie gleich eine ganze Geschichte ein. Dies ist auch die Absicht, die hinter diesen Fotos steckt. Eine Modeaufnahme ist im weitesten Sinne nichts anderes als Werbung und der Designer möchte, dass seine Outfits auffallen und so zum Kauf anregen. Das merkt am auch an den Werbekampagnen diverser Modelabels, die sich kaum noch auf die bloße Darstellung der Kleider beschränken.

fashion @ flickr /  AlphaTangoBravo / Adam Baker

Es wird mit spektakulären Frisuren und perfektem Make up genauso gearbeitet wie mit verschiedensten Hintergründen. Für Modestrecken in einschlägigen Magazinen werden oft lange Flugreisen in Kauf genommen. Ein perfektes Foto benötigt eben viel Einsatz.

Denn um aus der Bilderflut herauszustechen darf nicht offensichtlich Werbung betrieben werden, das Bild muss eher nach einem Portrait aussehen. Dazu hat jeder Modefotograf seinen eigenen Stil. Manchmal haben die Models selbst eine Kamera in der Hand, die Fotos sehen wir ein zufälliger Schnappschuss aus, es werden besondere Schauplätze oder extreme Posen verwendet.

Es geht aber auch clean: Bei einigen Modestrecken wird vor schlicht dunklen Hintergründen fotografiert und die Mode sticht so heraus. Unterstrichen wird dieser Effekt meist durch digitale Nachbearbeitung am Computer, wo Feuer oder andere Effekte hinzugefügt werden. Einen sehr schönen Einblick in die Modefotografie erhält man in dem Buch “Contemporary Fashion Photographers“, wo die Werke zeitgenössischer Fotografen präsentiert werden.    [...mehr]



Autor: Jaqueline

Seit langem schon wird die Taille der Frau mit einem Korsett geformt. Doch es gab nicht immer eine gültige Form. Sie änderte sich, wie so vieles, sehr oft im Lauf der Zeit. Doch bis heute hat sich das Korsett gehalten und ist sogar wieder salonfähig geworden.

Grundsätzlich soll ein Korsett die Figur den geltenden Modeaspekten entsprechend formen. Die Ursprünge des Korsetts liegen im Dunkeln. Zur Körperbetonung wurde es erst seit Anfang des 16. Jahrhunderts eingesetzt. Am spanischen und englischen Hof wurde vorerst nur die Brust weggeschnürt, die Taille nicht betont. Erreicht wurde dieser Effekt durch zwei eingearbeitete Bleiplatten. Dies war die erste Form des Korsetts und auch die unbequemste.

In der Barockzeit änderte sich die Körperform größtenteils nicht. Die Brust wurde weiterhin heruntergedrückt, was für eine flache Frontansicht sorgte. Die einzige Neuerung war, dass die Korsetts nun geschnürt wurden und mit Fischbein hergestellt wurden.

korsett @ flickr /  din_bastet

Das änderte sich aber in der Hoch Zeit des Korsett: Im Rokoko. Nun wurde die Brust betont und die Taille schmaler. Es entstand die Form wie wir sie heute kennen und noch oft getragen wird. Es wurde auch als Oberbekleidung getragen und war dementsprechend kostbar. Nach der französischen Revolution verschwand es kurzzeitig von der Bildfläche, da es wie vieles als Zeichen des Adels und der Dekadenz galt.

In England tauchte es aber kurz darauf wieder auf, nur etwas weniger bieder und mehr verspielter. Etwa gleichzeitig entstanden auch spezielle Unterbrustkorsetts, die sich auf eine schmale Taille konzentrierten. Diese wurden meist von Dandys getragen, die mehr von Schönheitswahn besessen waren, als die Frauen und mit einer schmalen Taille die Breite ihrer Schultern hervorheben wollten.    [...mehr]


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